„Wir machen uns eine schöne Zeit, solange ...“

Sport und Spiel geht auch zu Hause ...

Die Arbeit in den Einrichtungen der Behindertenhilfe hat sich durch den Corona-Virus schlagartig verändert.

Die Werkstätten sind geschlossen, die Bewohner*innen dürfen ihre Wohnungen nicht wie gewohnt verlassen, der Kontakt zu Angehörigen und Betreuer*innen ist unterbrochen – eine Herausforderung nicht nur für die Bewohner*innen, sondern für alle Mitarbeitenden. Wie gehen die Einrichtungen mit diesen neuen Bedingungen um?

Gesche Sattler, Heilpädagogin in Caritas-Wohnen Hildesheim, sieht der Entwicklung im Augenblick noch relativ gelassen entgegen: „Wir versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Zusammen mit den Bewohner*innen haben wir Wochenpläne in Leichter Sprache erarbeitet, in denen unterschiedliche Angebote enthalten sind.“

Zu diesen Angeboten gehören regelmäßige Sportangebote, ein Heimkino, die Möglichkeit, mit einer PC-Konsole zu spielen oder gemeinsames Kochen.

Da die Bewohner*innen ihre Wohnungen nur eingeschränkt verlassen dürfen, bietet die Einrichtung einen gut bestückten Kiosk an. „Das Angebot findet super Anklang“, sagt Christian Janzen, Leiter von Caritas-Wohnen Hildesheim.

„Und ansonsten versuchen wir, das Leben so schön wie möglich zu gestalten“, ergänzt Fabian Probst, Bereichsleiter Johannishof.

Text: M.Richter